London - Ausstellung zur Geschichte des Pferdes

British Museum - the horse from Arabia to Royal Ascot

The horse from Arabia to Royal Ascot - lautet der Titel der Ausstellung zur Geschichte des blutgeprägten Pferdes im British Museum in London. Wer beispielsweise zu den glücklichen Besuchern der olympischen Reiterspiele gehört, hat die Möglichkeit, sich diese Ausstellung zwischenzeitlich anzuschauen.

Rennpferd mit Groom

Rennpferd mit Groom Thematisch konzentriert sich die Ausstellung auf zwei Rassen- 'Araber' und 'Vollblut', wobei das englische Vollblutpferd aus der Kreuzung heimischer Rassen mit arabischen Pferden hervorgegangen ist und auf den Rennbahnen aktiv ist. Auch bei der Zucht deutscher Warmblutpferde finden wir in den Pedigrees oft den Araber(ox) und das Vollblutpferd(xx). Die berühmte Holsteiner L-Springlinie gründet zum Beispiel auf den englischen Vollbluthengst Ladykiller. Heute arbeitet man insbesondere in der Vielseitigkeitsreiterei gerne mit schnellen, ausdauernden blutgeprägten Pferden- viele aktuell hocherfolgreiche Vielseitigkeitspferde deutscher Zucht, stammen von Heraldik(xx) ab, wie Butts Abraxxas unter Ingrid Klimke und das Weltmeisterpferd Sam, mit Heraldik-Blut auf der Mutterseite. Auch in der Dressur gab es erfolgreich eingeflossenes 'Vollblut', man denke an Ahlerich (Rainer Klimke) und Rembrandt (Nicole Uphoff), diese das "Wunderblut" des Angelo(xx) in sich trugen.

Tadschikistan 4. bis 5. Jh. v. Chr.
Tadschikistan, 4. bis 5. Jh v. Chr.

Noch bis zum 30. September 2012 läuft die Ausstellung im British Museum, welche den Besucher rund 5000 Jahre zurück auf die Reise der Geschichte unserer heute als Nutztier und Sportpartner gezüchteten Pferde, schickt. Der Eintritt ist übrigens frei!

Persien, Mitte 16. Jh
Persien, Mitte 16. Jh.

Die ausgestellten Objekte reichen von antiken Darstellungen und Tonmodellen bis zu Exponaten aus der modernen Zeit. Sogar eine der ältesten Darstellungen von Pferd mit Reiter, eine Abformung in Terracotta, ist im British Museum ausgestellt. Sie stammt aus Mesopotamien (Irak) und ist der Zeitspanne 2000 bis 1800 v. Chr. zuzurechnen.

Fotos: (c) British Museum

www.britishmuseum.org

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Kommentare

Klingt interessant!

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Hoffentlich schaffe ich es noch rechtzeitig nach London;-)

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