Lernstress beim Anreiten
Auch Pferde haben Lernstress...
„Changes in cortisol release and heart rate and heart rate variability during the initial training of three-year-old sport horses“ lautet der Titel einer Studie, die an der Veterinärmedizinischen Fakultät Wien und am Graf-Lehndorff-Institut für Pferdewissenschaften in Neustadt (Dosse), durchgeführt wurde.
Auch nach langer Zeit der Domestizierung von Pferden, gibt es Situationen für die ehemals wildlebenden Tiere, die enorm stressbehaftet sind. Das könnte beispielsweise bei Turnieren, beim Training von Rennpferden, Tierarztbesuch oder unter Umständen auch beim Transport von Pferden, der Fall sein. Das Anreiten junger Pferde birgt ebenfalls Momente erhöhten Stressaufkommens; diese Zeit ist prägend für ihr weiteres Leben, daher sollte beim Anreiten besonders sorgsam vorgegangen werden. Sportpferde werden zumeist im Alter von drei Jahren anlongiert und angeritten, der Moment, in dem der Reiter das erste Mal aufsitzt, scheint mit besonders großem Stress und Angst verbunden zu sein und in der Bewegung, also während des Reitens, sinkt das Stresslevel wieder, wie die Forschungsgruppe unter anderem, herausgefunden hat. Genaueres dazu, kann man unter folgendem Link nachlesen, dort gibt es ein Paper als PDF, das über die angesprochene Studie berichtet: www.pferdewissenschaften.at/Lernstress.pdf
Die Publikation:
„Changes in cortisol release and heart rate and heart rate variability during the initial training of three-year-old sport horses“ von Alice Schmidt, Jörg Aurich, Erich Möstl, Jürgen Müller und Christine Aurich in der September-Ausgabe von “Hormones and Behavior”.
Veterinärmedizinische Universität Wien, Graf-Lehndorff-Institut für Pferdewissenschaften, Neustadt (Dosse)















Kommentare
Kommentar hinzufügen