Die Landgestüte: Bayern
Das bayerische Haupt- und Landgestüt Schwaiganger liegt inmitten atemberaubender Landschaft zwischen Murnau und Kochel am See. In Schwaiganger werden bereits seit rund 1000 Jahren Pferde gehalten...
Das Hauptgebäude stammt aus der Zeit von 1780 bis 1790, währenddessen Schwaiganger Herzogin Maria Anna, Schwester von Kurfürst Max III., als Somerresidenz diente. Ein Großteil der Stallungen ist im Zeitaum 1808 bis 1918 entstanden; in diesen Zeiten wurde Schwaiganger als Fohlenhof und Remontendepot für das Militär genutzt. 1920 vom bayerischen Staat übernommen, züchtete man zunächst Kaltblutpferde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Aufzucht von Haflingerhengsten etabliert und 1963 begann man in Schwaiganger mit der Warmblutzucht. Nachdem 1980 das Landgestüt Landshut aufgelöst wurde, hat man das Haupt- und Landgestüt Schwaiganger geschaffen, wo seither die Zucht von Warmblütern, Kaltblutpferden und Ponies erfolgreich betrieben wird.
Besonders erwähnenswert- das Engagement im Erhalt der bedrohten Rasse des Rottaler Pferdes, welches als kräftiges Warmblut für viele Zwecke, vom Therapie- bis zum Fahrpferd, geeignet ist.
Unter den Deckhengsten des bayerischen Landgestüts sind zum Beispiel,
der bei Bundeschampionaten erfolgreiche Trakehner Imperio, Quatergold - ein Nachkomme des Quaterback und der typstarke Sieger der westfälischen Ponykörung 2011 - Hesselteichs Grimaldi.

Bayerisches Haupt- und Landgestüt Schwaiganger
Fotos: via Haupt- und Landgestüt Schwaiganger on Facebook
Weitere Impressionen und Informationen zu Besichtigungen, Seminaren
und vieles mehr gibt es hier: Haupt- und Landgestüt Schwaiganger
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Kommentare
Superschööön!!!
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