Aus der Reitstunde: "Die weiche Hand"

Reitschule 18. Jh

Gar nicht so einfach, eine ruhige, nachgiebige Hand zu entwickeln, vor allem, wenn man gleichzeitig doch auf so viele andere Dinge achten muss. Außerdem, sollen die Hände auch noch geschlossen sein und aufrecht vor einem her getragen werden.

Trotz Nachgiebigkeit dürfen wir die Zügel nicht "wegschmeißen", sprich- der Zügel soll nicht springen. Eine gleichmäßige Anlehnung mit weicher Hand ist das Ziel. Pferde, die mit zu viel Muskelkraft geritten werden, stumpfen ab und reagieren immer weniger auf feine Hilfengebung und als Reitschüler ist es einem so nicht möglich, das gewünschte Maß herauszufinden. Um eine weiche Anlehnung zwischen Reiterhand und Pferdemaul zu erreichen, ist es auch wichtig, den eigenen Sitz zu verbessern- ein elastischer und ausbalancierter Reitersitz hilft, die weiche Reiterhand zu erreichen.

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