Aus der Reitstunde: "Aussitzen"
Welcher Schulreiter kennt das nicht aus eigener Erfahrung: "Schwierig zu sitzendes Pferd, man bemüht sich krampfhaft den Trab auszusitzen, dabei verkrampft der eigene Körper noch stärker und das Pferd gleich mit- das ist dann folglich noch schwieriger zu sitzen."
Ein ewiger Kreislauf, auch für die Schulpferde, von denen manche immer verspannter werden und irgendwann einfach nicht mehr vorwärts gehen wollen, was die Situation weiter verschlimmert. Solange das während der Reitstunde noch nicht so gut klappt, dürfte es wohl besser sein, in den leichten Sitz zu wechseln und die Sequenzen im Aussitzen Schritt für Schritt zu verlängern, als krampfhaft "durchzuhalten", was sich besonders für erwachsene Reit- und Wiedereinsteiger empfiehlt. Erwachsene Reiter neigen eher dazu zu verkrampfen und haben oft Probleme gelassen in der Mittelpositur mitzuschwingen. Außerdem muss sich erst einmal Muskulatur an den entsprechenden Stellen bilden, um den Sitz halten zu können, ohne sich dabei fürchterlich anstrengen zu müssen. Also besser nicht zu viel auf einmal wollen und das Aussitzen langsam aufbauen.















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